Jazzinitiative Mainz e.V.
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zuletzt aktualisiert: 13.09.2020 16:11:36
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Die Politik lässt uns keine andere Wahl: Das Herbstprogramm der JIM ist abgesagt!
Seht Euch die Auflagen an: Verordnung als PDF.
internationaler Gitarren-Festival-Herbst & SPECIALS: ABGESAGT

  • So. (!) 27.09.2020, 20:30   GRAND CENTRAL (D)
    von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert -
    andere Konzerte werden wohl leider folgen...!
  • Sa. 17.10.2020, 20:30   MR. SMITH and the Jazz Police (D) von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert -
    andere Konzerte werden wohl leider folgen...!
  • Mo. 19.10.2020, 20:30   YELLOWJACKETS (ja genau die!) Jazz-Fusion-SONDERKONZERT (USA)
    von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert -
    andere Konzerte werden wohl leider folgen...!
  • Sa. 24.10.2020, 20:30   DIDIER VERNA (F) von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert -
    andere Konzerte werden wohl leider folgen...!
  • Sa. 31.10.2020, 20:30   GRANDSHEIKS-ZAPPA-HALLOWEEN feat. NAPOLEON MURPHY BROCK & ULF KLEINER! (D/USA)
    von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert -
    andere Konzerte werden wohl leider folgen...!
  • Sa. 21.11.2020, 20:30   JOHN STOWELL - SEBASTIAN KLASSMANN (USA/D) von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert -
    andere Konzerte werden wohl leider folgen...!
  • Sa. 28.11.2020, 20:30   JAZZ À LA FLUTE feat. Lorenzo Petrocca (g) (D/I) von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert - andere Konzerte werden wohl leider folgen...!
  • Sa. 12.12.2020, 20:30   DAVID LABORIER Sextett (LUX) von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert -
    andere Konzerte werden wohl leider folgen...!
  • Sa. 19.12.2020, 20:30   DANIEL STELTER & TOMMY BALDU feat. Ulf Kleiner (D) von der deutschen (und rheinland-pfälzischen) Politik verhindert - andere Konzerte werden wohl leider folgen...!

  • Bands/Musiker/Agenturen:
    bis auf weiteres ist die Programmplanung verschoben, da uns die Politik keinerlei Ansagen bzw. Plaungssicherheit geben will!
    Anfragen für dieses oder nächstes Jahr machen also bis auf weiteres keinen Sinn, da entweder das Programm/die Bands schon feststehen oder wir aber u.U. gar nicht weitermachen werden - näheres regelt eine außerordentliche Vollversammlung am 27. September....
    (letzte Sitzung: 01.12.2019) für die Konzerte in 2021/22
    Sondesitzung-JIM

    STATEMENT von Benjamin Schaefer, Pianist aus Hamburg: Corona und die Situation für freiberufliche Musiker, Teil 2

    Konzert - Gastro - Flugzeug
    Wir können obige Grafik für das M8 nur bestätigen: Der kleine Club - normalerweise für 100 Gäste unbestuhlt, 50 bestuhlt - ist unter den jetzigen Bedingungen TOT. Der große Saal im M8: normalerweise 395 unbestuhlt, 240 bestuhlt: Nach den jetzigen Vorgaben dürfen dort noch ganze 49 (!) Besucher bestuhlt untergebracht werden... macht unheimlich viel Sinn... liebe Regierungspolitiker in Bund und Land von rechts bis links!

    Wie schade, dass nun doch ein Fortsetzungsroman draus wird. Ich fasse mich so kurz wie möglich: Größere Veranstaltungen sind nun bis mindestens Ende Oktober verboten; zwar gibt es vereinzelt wieder Konzerte, diese finden jedoch entweder unter Ausschluss der Öffentlichkeit als Streaming-Konzerte statt (es war sehr schön, mit den Kollegen zu spielen, aber insgesamt doch ein merkwürdiges Format...) oder unter Einhaltung der Hygienevorschriften mit drastisch reduzierter Besucherzahl - und entsprechend ohne Chance auf wirtschaftliches Arbeiten. Wie abhängig die Hygienevorschriften vom politischen Willen (also der Stärke der jeweiligen Lobbyorganisationen?) sind, zeigt das obige Schaubild.

    Kurzfristige Lücken konnten manche von uns mit den Soforthilfen stopfen, vor allem mit jenen der Länder, nicht des Bundes, da letztere nun wohl endgültig - trotz des monatelangen Einsatzes sämtlicher Interessensverbände der Kunst- und Kulturbranche, trotz zahlloser privater Petitionen und medienwirksamen Appellen diverser Stars - nicht zur Deckung der Lebenshaltungskosten herangezogen werden dürfen, sondern nur für Betriebskosten, die aber kaum ein Solo-Selbstständiger hat. Mehr noch: eine Zweckentfremdung oder auch nur unrechtmäßige Beantragung ist unter Androhung von saftigen Strafen verboten. Der Bund darf also in nächster Zeit mit hohen Rückzahlungen rechnen, pocht aber dennoch darauf, dass die Mittel nun verbraucht seien und keine Neuauflage geplant sei. Dass er dennoch nicht müde wird, sich öffentlich als Retter der Kultur zu inszenieren, schlägt dem Fass den Boden aus. Wer bei soviel Gegenrede taub bleibt, der will taub sein.

    Von Anfang an wurde politisch stets auf den "erleichterten" Zugang zur Grundsicherung (vulgo: Hartz IV) verwiesen. Sicher, die Obdachlosigkeit würde dadurch zunächst verhindert, es ginge jedoch enorm viel Perspektive verloren. Um sich aus eigener Kraft wieder aus Hartz IV befreien zu können, bedürfte es von jetzt auf gleich wieder signifikanter Einnahmen - Einnahmen, die meiner Berufsgruppe sicher bis weit ins nächste Jahr hinein fehlen werden. Die meisten von uns - kreativ, eigendynamisch und absolut unverschuldet in diese Situation geraten - hingen also mittel- oder gar langfristig in einem Programm, das nur 150€ monatliche Zusatzeinnahmen erlaubt, die eigenständige Befreiung aus dem Programm also schwer bis unmöglich macht. Kann so etwas politisch gewollt sein? Ist so etwas nachhaltig?
    NIGHT OF LIGHT 22.6.2020 - ein letzter Hilferuf der Konzertveranstalter:
    M8 & JIM HILFE!


    Konzert-Corona STATEMENT:

    Es ist nun schon der heutiger Tag

    Als gut vernetzter Verein und darüber hinaus vehementer Vertreter von Musiker*Innen-Interessen werden wir uns nicht an Gedankenspielen der Politik beteiligen, wonach Lockerungen der Corona-bedingten Veranstaltungsverbote nur mit Abstandsregeln, Maskenpflicht, Kapazitätseinschränkungen, Online-Ticketsystemen unter Zwang, Hygienekonzepten und neuen, kostspieligen Lüftungsanlagen machbar sind (wer den gesamten Horrorkatalog der Auflagen lesen möchte die für Clubs wie den unseren gilt => PDF). Wir würden die Seele der von uns repräsentierten Rock-, Pop- und Jazzkultur damit opfern, denn diese Genres leben davon, die Menschen in Kontakt zu bringen und die bei unseren Konzerten entstehenden emotionalen Gemeinschaftserlebnisse zu zelebrieren. Die Mehrzahl unserer Veranstaltungen sind unbestuhlte oder teilbestuhlte Events, bei denen sich das Publikum bewegen kann und will. Die Interaktion zwischen Besuchern und Künstlern ist elementarer Bestandteil der gemeinsam genossenen Kultur. Abstandsregeln zerstören all diese Essentials von Jazz, Rock und Pop und damit eigentlich unsere gemeinsamen und grundsätzlichen Bemühungen um diese Musiksparten. Wir müssen hier eine klare Haltung zeigen und jeglicher Kapazitätseinschränkung und weiteren Auflagen energisch entgegen treten!
    Bislang war es schwierig, über einen Wiedereröffnungstermin der Branche zu sprechen, weil das Virus und seine Gesundheitsgefahren alle wirtschaftlichen und künstlerischen Fragen in den Hintergrund gedrängt hat bzw. für obsolet erklärt hat. Es ist nun aber längst an der Zeit, in die Zukunft zu schauen und über einen konkreten Termin zu verhandeln, ab dem der Normalbetrieb wieder ohne Einschränkungen möglich sein muss, insbesondere für die kleinen Veranstalter und Clubs (bis z.B. max. 200 Besucher/innen) denn diese sind das Rückrat der Szene und die wichtigsten weil regelmäßigen Arbeitgeber für die meisten Kreativen - im Gegensatz zu Festivals und Großveranstaltungen, diese finden ja nur 1x pro Jahr statt...
    Dr. Jörg Heuser für die JIM e.V. (Dank auch wieder mal an Claus Berninger vom Colos-Saal)
    AZ 7. Juni 2020 AZ 20.Mai 2020
    Helge bringt es (leider) auf den Punkt:

    Pressemeldung
    Applaus Applaus-2019
    KCL KRANTZ/CARLOCK/LEFEBVRE
    MAINZ, 26.02.2020 @ M8
    SLIDESHOW 1
    SLIDESHOW 2


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